Oper:

MARÍA DE BUENOS AIRES

Libretto vom Horacio Ferrer
Astor Piazzolla
Kasematten
Do. 21.Jun.2018 - 20:30 bis ca. 22:10
SCHLOSSBERGBÜHNE Kasematten

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Seit früher Jugend war der aus Uruguay stammende Lyriker Horacio Ferrer von den Tangos des Argentiniers Astor Piazzolla fasziniert, und der Komponist erachtete die Dichtung Ferrers als das Pendant zu seiner eigenen Musik: „Du verwirklichst in der Poesie dasselbe wie ich in der Musik. Von jetzt an werden wir gemeinsam komponieren. Überlege Dir einen Stoff für musikalisch-lyrisches Theater.“ Das Ergebnis war die 1968 in Buenos Aires uraufgeführte Tango-Oper, in der die verschiedenen Tango-Stile Piazzollas mit klassischen Formen verschmelzen und mittels der symbolreichen, hochmusikalischen Lyrik Ferrers Marías Lebensweg erzählen. Marías Geschichte beginnt in der Vorstadt und führt sie in ihrer Glanzzeit in die Cabarets und in die Bordelle, ihre Geschichte weiß aber auch um ihren frühen Tod und ihr Grab, das unter dem Asphalt verborgen ist. Piazzolla und Ferrer beschreiben die unterschiedlichen Milieus und die schillernden Seelenzustände von Buenos Aires, das am Ende Marías glanzvolle Wiedergeburt erlebt. Nach seinem Graz-Debut mit "Tell Me on a Sunday" widmet sich Rainer Vierlinger erneut einem wandlungsreichen Frauenschicksal und bringt lateinamerikanisches Flair an einen der reizvollsten Spielorte von Graz: die Kasematten auf dem Schloßberg.

Sa. 23.Jun.2018
MARÍA DE BUENOS AIRES
20:30 bis ca. 22:10 UHR

SCHLOSSBERGBÜHNE Kasematten

Besetzung
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